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Eine Generation in der Gosse
   

Das kurze und grausame Leben der Straßenkinder Südamerikas

Vier Kinder werden in Brasilien jeden Tag von der sogenannten Todesschwadron ermordet Nach dem spektakulären Massaker an acht schlafenden Straßenkindern hat die Regierung erstmals zugegeben, dass die Polizei oft selbst hinter den Hinrichtungen steckt. Wohlhabende Bürger und Geschäftsleute heuern die Todesschwadron an, die in Rio seit über 20 Jahren ein offizielles Büro betreibt Kein Wunder, dass diese Kinder zu lebenden Zeitbomben werden. Sie rauben und Morden in der Gewissheit, dass es für sie keine Zukunft gibt. In Rio ist es die Todesschwadron, in Bogota die "manu negra " (schwane Hand), in Managua weiß man schon gar nicht mehr, ob es die Contras oder das Militär sind . Mit gepanzerten Wagen fahren sie in die Slums und dezimieren wahllos die arme Bevölkerung, insbesondere jedoch die obdachlosen Straßenkinder.

Diese sind ständig auf der Flucht und betäuben sich mit den Billigdrogen Pega, stark ätzendem Schusterleim und Basuco, einem Crack ähnlichen Kokainverschnitt auf Benzinbasis. Tagsüber finden sie manchmal Zuflucht in einem Tagesasyl, doch abends müssen sie in den Großstadtdschungel zurück. Der kurze Teufelskreislauf von Drogen, Prostitution und Kriminalität ist vorgezeichnet, die Lebenserwartung eines Straßenkindes beträgt 21 Jahre. Höchstens die Skandalpresse interessiert sich noch für diese Fälle. Unermüdlich sind die Reporter von O-Povo auf der Suche nach neuen ”Schinken”, wie die Leichen im Fachjargon der Todesschwadron heißen. Geburtenkontrolle darf es im letzten Bollwerk des Vatikan nicht geben. Doch was ist das Schicksal der Straßenkinder anderes, als Abtreibung nach der Geburt? Drehorte: Managua, Bogota, Rio de Janeiro

Länge: 45 Minuten, produziert auf Betacam/SP